Kapitel
1. Juristokratie

Controlling

Gute Entscheidungen basieren auf einer sicheren Informationsbasis. To control (engl.) bedeutet steuern / regeln. Controller haben die Aufgabe, die für die Entscheidungen wichtigen Informationen zu sammeln, auszuwerten und Vorlagen für Entscheidungen zu erarbeiten. Sie unterstützen aktiv die praktische Verwirklich der Vorschläge.
Controlling ist der Kompaß, der Controller. Controlling beinhaltet ein Bündel erprobter Methoden und Maßnahmen. Die Analyse und Interpretation der gesammelten Daten erfordert solide Kenntnisse der Abläufe, der Produktion und des Umfelds in dem Entscheidungen gelten sollen. Kenntnisse des Finanz- und Rechnungswesens gehören dazu. Die Wirtschaftsprüfung ist einem eigenen Bereich zuzurechnen, der im engl. Sprachraum mit "Audit" bezeichnet wird.

Controller müssen die Wurzeln der Probleme finden.
Sie dürfen sich nicht auf "Hörensagen" verlassen und sind deshalb gezwungen, unliebsame Fragen zu stellen. Nach dem zweiten Weltktrieg haben sich "Königreiche" entwickelt, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. So wurde z.B. aus der Sozialen Marktwirtstchaft eine Jursitokratie in der z.T. unsinnige gesetzliche Regelungen den freien Zugang zu Informationen vereiteln. Eine der wichtigsten Informationsquellen, die Buchhaltung, wurde bewußt kompliziert und gesetzlich einem zertifizierten Berufskreis geschützt. Um diese Informationen dennoch dem Controlling zugänglich zu machen, beteiligte sich reuter controlling systems an der Entwicklung eines speziellen Programms, dem "OfficeBooster".